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Prominente Heimkehrer

1. Oktober 2018

"Engelberg ist das Paradies"


Fünf Wintersportler aus Engelberg repräsentierten die Schweiz an den Olympischen Spielen 2018 in Südkorea. Wohl nicht zuletzt, weil sie als Profisportler rund um den ganzen Erdball reisen, wissen sie ganz genau, was sie an Engelberg haben. 

"Hiä bini deheimä" – hier bin ich zuhause – sagt die inzwischen zurückgetretene Skirennfahrerin Denise Feierabend. Es ist für sie immer wieder wunderschön, wenn sie nach Engelberg zurückfährt und in der letzten Kurve der Bergstrasse den Titlis erblickt. Auch die anderen vier Olympioniken verbinden das Gefühl des Nachhausekommens mit diesem ersten Blick auf den höchsten Engelberger Gipfel. «Wenn ich das Panorama sehe, fährt mein Körper automatisch herunter», beschreibt der Abfahrer Marc Gisin das Heimkehren.

Früh übt sich – Engelberger lernen mit Windeln Ski fahren
Egal, welche Sportart sie heute ausüben: Lena Häcki (Biathlon), Fabian Bösch (Freestyle), Denise Feierabend, Michelle und Marc Gisin (alle Ski alpin) lernten mit Windeln Ski zu fahren, rund 2-jährig waren sie bei ihren ersten Versuchen. «Wenn man hier oben aufwächst, lernt man einfach Ski fahren», sagt Lena Häcki. Und Denise Feierabend weiss, dass sie mit Nuggi im Mund fuhr und kaum laufen – aber bereits Ski fahren konnte.  Michelle Gisin erinnert sich an eine Challenge mit ihrem Vater. "Wir fuhren vom Einstieg Rotegg ohne Halt bis hinunter zum Trübsee. Und das mit meinen kleinen Beinchen", lacht sie. Lena Häcki war eine so begeisterte Skifahrerin, dass sie als kleines Mädchen sogar von zuhause ausbüxte, um alleine auf der Klostermatte Ski zu fahren!

Lena Häcki möchte hier eine Familie gründen
Jeder der fünf Olympioniken singt eine Lobeshymne auf Engelberg. "Für mich ist es DAS Dorf, ich möchte nirgendwo sonst wohnen", sagt Fabian Bösch. "Die Berge, die Aussicht, man hat unzählige Möglichkeiten um Sport zu treiben – es ist das Paradies." Michelle Gisin schätzt vor allem die Bergkulisse. «Sie ist so schön, die schönste überhaupt. Ich liebe es, inmitten dieses Panoramas Sport zu machen.» Die Athleten leiern diese Sätze nicht für eine Werbebroschüre herunter, sondern, weil sie es wirklich und ehrlich im Herzen so spüren. Lena Häcki geht sogar so weit, dass sie an ihre Zeit nach der Spitzensportkarriere denkt: "Ich kann mir gut vorstellen, hier sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen."

Der Ort zum Abschalten
Engelberg ist ein Ort mit besten Voraussetzungen, um Profisportler zu werden. Doch für die hier vorgestellten Athleten ist es auch einfach der Ort, wo sie sich zuhause und wohl fühlen. Der Ort, wo sie abschalten können. Und der Ort, den sie allen anderen auf dieser Welt vorziehen. Den ganzen Bericht finden Sie im Engelberg Magazin. 

Welche persönlichen Tipps die fünf Engelberger den Gästen geben, lesen Sie hier:
Schneegarantie

Text: Andrea Hurschler
Andrea Hurschler ist wie die Engelberger Olympioniken beinahe mit Skiern an den Füssen auf die Welt gekommen und hat schon früh die Klostermatte unsicher gemacht. Zur Spitzenathletin hat sie es zwar nicht gebracht, doch das mindert ihre Liebe zum Skifahren und zu Engelberg nicht.