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Hier wird jeder zum Stubenhocker

22. Februar 2019

Vor der letzten Abfahrt noch schnell einkehren, die Wanderung auf der Sonnenterrasse ausklingen lassen oder einen verschneiten Nachmittag in einer gemütlichen Gaststube geniessen – unsere fünf beliebtesten Bergrestaurants sind perfekt dafür. Aber Achtung, liebe Skifahrer, Schlittler, Winterwanderer und Genussmenschen: Die Gefahr, dass ihr sitzen bleibt, ist sehr gross!


Bärghuis Jochpass
Das Berghaus direkt an den Pisten vom Jochpass drängt sich für eine Pause regelrecht auf. Und ja, im gemütlichen "Stübli", dem angesagten "Gadä" oder auf der sonnigen Terrasse ist das Risiko gross, dass es plötzlich heisst "los, letzte Pistenkontrolle". Das "Bärghuis" ist mit seinem kulinarischen Angebot, den sympathischen Mitarbeitern und der Atmosphäre unsere Nummer eins, um einen Skitag ausklingen zu lassen. Glücklich schätzen kann sich, wer ein Zimmer zum Übernachten gebucht hat.


Fürenalp
In keinem der vorgestellten Bergrestaurants ist man der majestätischen Bergwelt so nah wie hier. Auf der Sonnenterrasse der Fürenalp meint man, die Berge berühren zu können. Dass dabei das charmante Gastgeberpaar die Winterwanderer, Schlittler, Schneeschuhläufer und Sonnenanbieter mit feinsten lokalen Spezialitäten verwöhnt, macht den Abschied vom Restaurant auf 1850 Metern alles andere als einfach.
www.fuerenalp.ch


Skihütte Stand
Die urchig gemütliche Atmosphäre und der Ausblick auf den Titlisgletscher machen aus der Skihütte einen speziellen Ort zum Einkehren. Mitten im Skigebiet gelegen, muss sich auf der sonnigen Terrasse oder in der gemütlichen Hütte einfach etwas Währschaftes oder Herzerwärmendes gönnen. Wenn drinnen eine Ländlermusik aufspielt und zwischen den drei heimeligen Kachelöfen für lüpfige Stimmung sorgt, ist das Sitzleder besonders stark.
 

Flühmatt
Älplermagronen – viel mehr muss man in Zusammenhang mit dem Restaurant Flühmatt nicht sagen, denn diese sind im ganzen Dorf berühmt und berüchtigt als die besten weit und breit. Die Winterwanderer erreichen das typische Engelberger Haus entweder von Engelberg oder vom Brunni. Die Flühmatt ist zudem eine richtige Sonnenanbeterin und mit eindrücklichem Blick auf den Titlis herrlich gelegen. Nach gemütlichen Stunden auf der Terrasse oder in der heimeligen Beiz und eben den Älplermagronen ist man froh, die Füsse beim Spaziergang nach Engelberg noch etwas vertreten zu können. Ein kleiner Tipp: Fackeln mitnehmen, so dass man ohne Stress sitzenbleiben und bei Dunkelheit nach Hause laufen kann.
 

Brunnihütte
Bei sonnigem Wetter könnte man hier glatt die Zeit vergessen. Denn in keinem anderen Bergrestaurant scheint die Sonne so lange wie in der Brunnihütte auf 1860 Metern. Die SAC-Hütte ist für alle da: für Schlittler, Skifahrer, Wanderer und auch solche, welche mit der Sesselbahn anreisen. Ein selbstgemachter Kuchen versüsst die Pause und wer das Après-Ski richtig ausgiebig geniessen, am anderen Tag aber wieder bei den Ersten sein möchte, bucht am besten einen Schlafplatz. 

 

Text: Andrea Hurschler
Bei Andrea Hurschler ist die Gefahr stets gross, dass sie irgendwo länger sitzen bleibt. Zu einer gemütlichen Runde mit einem «Kafi Zwätschgä» – und im Idealfall mit Sonne im Gesicht – kann sie einfach nicht Nein sagen.
Bilder: Engelberg-Titlis Tourismus

 

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