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2003 hat Toni senior den Betrieb seinem damals 25-jährigen Sohn Toni übergeben. Denn schon ab 50 werde es im steilen Gelände schwierig. «Wenn du einen Krampf hast, machst du alles kaputt», sagt Toni senior. Und für den Junior war sowieso schon immer klar, dass er hier oben bleiben wollte. «Ich wollte nie im Tal leben, dort hat es schon genug Leute», lacht er. So schaut er heute mit der Unterstützung seiner Eltern und seiner Partnerin zu den verschiedenen Tieren, unter anderem hat er rätisches Grauvieh. Dieses Vieh ist für extreme Berggebiete wie die Oberalp besonders geeignet. «Es ist eine leichte, robuste Rasse», erzählt Toni.

Im Sommer geht der Vater auf die Kernalp – beim Kernalpsee, den er auch seinen Gästen als Ausflugziel ans Herz legt. Toni senior hält zudem die Wanderwege in Schwung. Denn heute schaut er nicht mehr schräg, wenn Gäste kommen, sondern freut sich. «Die Bahn ist unser Lebensnerv, wir brauchen sie zum Existieren.» Und die Gäste helfen mit, die Bahn, welche auf Knopfdruck fährt, zu finanzieren. «Wenn die Bahn viel läuft, bleibt sie fit.»