GrafenArt 2022

Art in Landscape
Grafenort Engelberg
22.05. - 30.10.2022

Im Mai 2022 entstand in Grafenort, in der Umgebung der national geschützten Gebäude Heilig-Kreuz Kapelle, Herrenhaus und Wirtschaft Grafenort eine Skulpturenausstellung. Vor dem Hintergrund dieser historischen Gebäude und der Natur wird Kunst in unterschiedlicher Form, Farbe und Dimension erlebbar.

Als Tor zu Engelberg ist der Ortsteil Grafenort im Besitz des Benediktinerklosters Engelberg. Gemeinsam mit dem Kloster als Partner lud ein Kuratorium zehn Kunstschaffende aus der Schweiz ein, bestehende zeitgenössische Arbeiten entlang eines Rundgangs zu präsentieren. Zu den Kunstschaffenden gehören namhafte Grössen wie auch talentierte Nachwuchskünstler:innen, die in ihrer Szene viel Aufmerksamkeit erlangen. Bei der Platzierung der Werke wurde Wert auf Harmonie mit dem ausgewählten Standort gelegt. Vielfalt entstand durch aussagekräftige Werke und unterschiedliche Verarbeitungstechniken und Materialen. Diese reichen von gesägtem Holz über beschlagenen Stein und Aerosol behandelte Leinwand bis zu Bronzeguss.

Du bist herzlich eingeladen diese Ausstellung zu besuchen. Sie ist per Bahn, zu Fuss entlang der Engelberger Aa oder per Individualverkehr erreichbar. Ein Besuch der GrafenArt ist ein Allwetter-Erlebnis. Ausgangspunkt des rund zwei Kilometer langen und einfach begehbaren Rundganges ist das Herrenhaus. Endpunkt ist die Wirtschaft Grafenort.

Lass dich überraschen und geniessen die künstlerische Vielfalt vor gebirgiger Kulisse. Der Besuch ist unentgeltlich.

Anreise

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Kunst­schaffende

Biographie Teil 1

Matthias Maeder

Nach einer Schreinerlehre absolvierte Matthias Maeder eine Ausbildung zum Holzbildhauer und  Weiterbildun- gen  in der Holzrestauration. Seit 2002 lebt und arbeitet er in Engelberg. In seinem Atelier entstehen  nebst Skulp- turen auch Möbel und diverse private Auftragsarbeiten. Matthias Maeder inszenierte am  Landartpfad 2019 mit Steinen die Arbeit «dry stone walling».  Für den Landart- Pfad 2021  im Hungerbodenwald  entstand   zusammen mit Claudia Vogel das «On/Off» Power-Zeichen. 

Natalie Agreda

lebt in Basel. Nach ihrer Ausbildung zur Steinbildhauerin von 2008-2012 besuchte sie anschliessend an der Florence Academy of Art den Sculpture Workshop. Von 2014-2019 absolvierte sie das Objektdesignstudium an der Hochschule Luzern. Zwischenzeitlich nahm sie am Europäischen Steinfestival in Freiburg im Breisgau teil und arbeitete zwischen 2013 und 2014 als Steinbildhauerin und Restauratorin. 2015 gründete sie das Label Pacha&b und eröffnete 2016 das Atelier Berger. Sie ist Mutter eines Sohnes.

Hanna Roeckle

Geboren  in Vaduz (FL). Seit 1994 Freischaffende Künstle- rin. 2007 Stipendium der  Kulturstiftung Landis &  Gyr in Berlin. Diverse Ausstellungen in Museen  und Galerien, u.a.  in  Bern,  Zürich,  Berlin  (D), Frankfurt  (D), Hohen- ems (A), Ingolstadt (D), Köln (D), Marcigny (F), Paris (F), Weimar (D), Ulm (D), Vaduz (FL), Washington DC (USA), Wien (A).

Diverse  Kunst-  und  Bauprojekte  im öffentlichen  Raum sowie vertreten in mehreren  bedeutenden Sammlungen. Lebt und arbeitet in Zürich.

Rochus Lussi

*1965 in Stans, lebt und arbeitet seit 1992 als frei- schaffender Bildhauer in der  Zentralschweiz. Er ist Bild- hauer mit handwerklicher Ausbildung in Brienz und Kur- sen  an  der  Kunstgewerbeschule Luzern, sowie Studien- jahr  an  der  Kunstakademie  Prag  bei  Jan  Hendrych. Rochus Lussi ist in der Schweiz und im Ausland in Ausstellungen und an Performancefestivals vertreten. Regelmässige Arbeitsaufenthalte im Ausland, wie in Berlin und New York. 2019 wird sein Schaffen mit dem Innerschweizer Kulturpreis ausgezeichnet.

Bertha Shortiss

*1968 ist gelernte Bildhauerin. In Altdorf betreibt  sie ein Atelier. Sie stellt für öffentliche Auftraggeber, Unterneh- men und Privatpersonen Werke aus Stein, Holz und an- deren  Materialien her. International wurde Bertha Shor- tiss  mit Ausstellungen  wie  Trioptikon  in  Kandern  2013, mit  dem   Kunstraum  Industriedenkmal  Kieswerk,  und durch die Teilnahme an Wettbewerben für Schneeskulp- turen bekannt. Ihre Wirkungsorte bei Internationalen Bildhauersymposien für Skulpturen im öffentlichen Raum ausserhalb der  Schweiz sind  Österreich,  Deutschland, Russland,  Asien,  Nord-  und  Südamerika,  Türkei,  Finn- land, Grönland und Irland.

Werke Teil 1

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Kunst­schaffende

Biographie Teil 2

Pascal Murer

*1966 in Altdorf,  Uri. Pascal Murer  stammt  aus einer Künstlerfamilie. Er ist Zeichner, Maler und Bildhauer, lebt und arbeitet in Locarno. 1995 Studium der  Bildhauerei, Akademie der bildenden Künste, Wien, Prof. Joannis Avramidis und Michelangelo Pistoletto. Assistent an der Wiener Secession. Aufenthalte in New York, Berlin. 2001 Gründung  des  Ateliers  «Vedo  Arte»  mit  Nino Doborj- ginidze in Locarno. Zahlreiche Arbeiten in öffentlichen und   privaten   Sammlungen.   Ausstellungen   (Auswahl): 2012   und   2021   Triennale   für   Skulptur,   Bad   Ragaz, 2019 Trees  of  Life,  Fondazione  Monte  Verità,  Ascona, 2014 Crescendo,  Fondazione Erich-Lindenberg,   Porza- Lugano,  2013 Arista  dell’anno.  Premio  Bally, Casa Rus- ca, Locarno.

Elionora Amstutz

lebt und arbeitet in Stansstad und ist seit 1991 tätig als freischaffende Gestalterin und Bühnenbildnerin. Aus- gebildete  Dekorateurin  mit  Weiterbildung  beim  Bild- hauer  Franco  Annoni,  LU.  Studienaufenthalte  in  Salz- burg. Beteiligung an Einzel- und Gruppenausstellungen, Kunstprojekte, Kunst am Bau und diverse  Bühnenbilder. Im künstlerischen Prozess  sind Objekte, Collagen  und Zeichnungen entstanden.

Barbara Jäggi

1956 geboren und aufgewachsen in Madiswil/BE

Lehre als Textilentwerferin, einige Jahre  Praxis

Schule für Gestaltung  Basel

Schule für Gestaltung  Luzern, Abteilung freie Kunst

seit 1985 Metallplastikerin, lebt in Luzern

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen 

Kunst im öffentlichen Raum

Adrian Gander

alias Anoy  (*1991 in  Stans)  lebt  und  arbeitet  in Nid- walden.  Von 2010 bis 2014 studierte  er an  der  HSLU  – Design & Kunst und schloss mit einem Bachelor of Arts in Visueller Kommunikation ab. Die Beschäftigung mit dem Medium  Zeichnungen stand  am  Anfang seines  Schaf- fens. Graffiti, Architektur und Kunst im öffentlichen Raum interessierten ihn bereits vor dem  Studium. Neben  Ar- beiten auf Mauern, die ihn als Graffiti-Künstler bekannt machten, arbeitete er  stets  auch in anderen Medien. Aufenthalte im Libanon und  Südamerika beeinflussten seinen Stil und erweiterten sein visuelles Repertoire.

Eugen Jans

*1963 lebt und  arbeitet in Zug. Nach einer  Lehre als technischer  Modellbauer  ist  er  seit  1990  autodidak- tisch als  Bildhauer tätig. Im Nebenamt arbeitet er  als Grabungstechniker  für die  Denkmalpflege.  2007 erhielt er ein Stipendium in Form eines Atelieraufenthalts in Ber- lin sowie 2013 und 17 einen  Gastaufenthalt in der  Fon- dazione Svizzera in Venedig durch Pro Helvetia. In den Jahren  zwischen 1993 bis heute  stellte er in unzähligen Einzel- und Gruppenausstellungen an verschiedenen Or- ten  in der  Schweiz und Italien aus. Seine  bevorzugten Materialien sind Holz, Hartgummi und Gusseisen. Eine Vielzahl von Objekten wurde durch Zug und umliegende Gemeinden angeschafft.

Werke Teil 2

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Kontakt

Claudia Häusler-Zwyer
kulturspuur[at]quickline.ch
+41 (0)79 408 33 18