Navigation öffnen

Nachhaltigkeit in Engelberg

Energiestadt Engelberg - Das Dorf setzt sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz, erneuerbare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität ein.

Woher kommt der Strom von Engelberg?
Das Elektrizitätswerk Obwalden produziert 100% erneuerbaren Strom. Alle kommunalen Bauten und Anlagen in Engelberg werden seit 2016 mit 100% erneuerbarem Strom gedeckt. 50% davon sind Ökostom. Das Heizwerk Engelberg besitzt ein Fernwärmesystem, welches alle öffentlichen Einrichtungen und so viele Privathäuser wie möglich abdeckt. Der Holzbedarf dafür wir aus den Wäldnern von Engelberg und der Zentralschweiz sowie aus regionalem Restholz geliefert.

 

Die Natur muss man schätzen und schützen
Engelberg ist mit kostbarem Wasser gesegnet, welches aus den klaren Bergflüssen, den Quellen, den Bächen und den Wasserfällen fliesst. Das Leitungswasser von Engelberg ist trinktauglich. Klar bleibt es aber nur, wenn die verschneiten Bergfelder nicht gedüngt werden. Die Schneeschmelze würde das Wasser in den Bächen verschmutzen.

Damit die einzigartige Alpenflora noch lange bestaunt werden kann, darf man keine Alpenblumen pflücken. Nicht nur wir Menschen sondern auch die Tiere brauchen ihre Ruhe. Daher ist es verboten, die Wildtierzonen zu betreten.

 


Anreise und Mobilität in Engelberg
Das Dorf liegt sehr zentral und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen. Mit der Bahn gelangt man innerhalb 45 Minuten von Luzern ins Klosterdorf. Der gratis Ortsbus im Dorf fährt das ganze Jahr vom Bahnhof auf sechs verschiedenen Routen zu allen Talstationen. Aber auch zu Fuss sind die Talstationen gut erreichbar. Reisen Sie mit einem Eletkroauto an? Kein Problem, in Engelberg gibt es acht Ladestationen.

 

Energieeffizienz der Bergbahnen
Der ganze Strom der Titlis Bergahnen (inkl. Kunstschnee, Titlis Resort und Hotel Terrace) wird zu 100% von Wasserkraft erzeugt. Alle Pistenfahrzeuge  vom Titlis werden mit Biokraftstoff betrieben.

Die Transportanlagen der Brunni-Bahnen fahren seit 2013 zu 100% mit Strom aus CO2-freier Wasserkraft. Ebenso produzieren die Solaranlagen im Ristis genug Strom, um damit die Pisten beschneien zu können. Aus diesen Gründen durfte die Brunni-Bahnen Engelberg AG als erstes vollständiges "klimaneutrales Unternehmen 2018" der Schweiz eine Auszeichnung entgegennehmen. MyClimate bestätigte damit, dass sie einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag geleistet haben.

 


Abfall und Recycling
Die Kläranlage auf dem Titlis filtert Schmutz, damit das Wasser sauber bleibt. Der Abfall von Engelberg wird bei der Entsorgungsstelle dank verschiedenen Container getrennt und kann somit richtig entsorgt werden. Alle Einwohner und Gäste werden gebeten, den Abfall nicht liegen zu lassen, sondern stets mit sich zu nehmen. Auch Schalen von Früchten oder Gemüse können nicht ökologisch sein, falls sie während dem Anbau besprüht worden sind.

 

Aus der Region für die Region
Die Schaukäserei Engelberg und acht verschiedene Alpkäsereien rund um Engelberg produzieren leckeren regionalen Alpkäse. Der Alpkäse wird direkt in den Alpen hergestellt. Dank den frischen würzigen, frischen und gesunden Kräuter und Gräser der Alpweiden wird der Käse würzig und geschmackvoll. Auch die Molkerei Hurschler verarbeitet die leckere Milch in nicht wiederstehende Käsespezialitäten. Im Sommer gibt es jeden Samstag einen Markt, der viele regionale Produkte verkauft.

 

Wie geht es weiter in Engelberg?
Folgende Ziele werden von der Gemeinde Engelberg angestrebt:

  • Engelberg senkt den Bedarf für Warmwasser und Raumwärme bis 2020 um 20% (2010) in allen kommunalen Bauten und Anlagen.
  • Die Gemeinde senkt den Strombedarf für die kommunalen Bauten und Anlagen bis 2020 um 5% (gegenüber 2010).
  • Ab 2020 werden 25% des Energiebedarfs für Raumwärme und Warmwasser auf dem gesamten Gemeindegebiet aus erneuerbaren Energiequellen bereitgestellt.
  • Bis 2030 liegt im ganzen Gemeindegebiet der gesamte Energiebedarf für Raumwärme und Warmwasser um 20% tiefer als 2010.
  • In Engelberg werden immer mehr Häuser mit Grundwasserpumpenheizungen oder mit Hackschnitzelheizungen gebaut. 
  • Ab 2020 deckt das Gemeindegebiet 3 GWh/a des Strombedarfs durch eigene Produktionsanlagen (Biogasanlage, Photo-voltaikanlagen, Trinkwasserkraftwerke).